Evil - Dem Bösen auf der Spur © 2019 CBS Broadcasting Inc. All Rights Reserved.
Hintergrund

Taugt „Evil“ als Akte-X-Ersatz?

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ProSieben kündigt die neue Serie „Evil – Dem Bösen auf der Spur“ vollmundig als würdigen Nachfolger von Akte X an. Doch taugt die Serie was? Wir haben uns die ersten Folgen angesehen.

Ein Ermittler-Duo auf der Suche nach der Aufklärung von übernatürlichen und paranormalen Fällen. Sie ist Skeptikerin, er möchte glauben. Was eins zu eins nach Akte X klingt ist die neue ProSieben-Serie „Evil – Dem Bösen auf der Spur“.

Die Parallelen scheinen den Machern durchaus bekannt. Vielleicht auch, um einen Shitstorm zu vermeiden, wird „Evil“ vorsorglich gleich als „würdiger Nachfolger“ von Akte X angekündigt.

In „Evil – Dem Bösen auf der Spur“ begibt sich Rechtspsychologin Kristen Bouchard (Katja Herbers) mit dem angehenden Priester David Acosta (Mike Colter) und seinem Kollegen Ben Shakir (Aasif Mandvi) im Auftrag der katholischen Kirche auf die Spur von mysteriösen und außergewöhnlichen Fällen.

ProSieben schreibt dazu in einer Ankündigung: „Die neue Mystery-Serie gilt als erfolgreicher Akte-X-Nachfolger – eine zweite Staffel befindet sich bereits in Produktion.“

„Evil“ vs. Akte X – wer macht das Rennen?

Fakt ist: Der Erfolg muss sich erst zeigen. „Evil – Dem Bösen auf der Spur“ läuft erst seit einer Woche im deutschen Free-TV. Am heutigen Mittwochabend werden zwei weitere Folgen ausgestrahlt (ProSieben, ab 22:15 Uhr).

Wir haben uns die ersten zwei Folgen der Serie angeschaut. Fazit: Die Parallelen zu Akte X sind unübersehbar und wirken gleichzeitig etwas krampfig. Wie auch in Akte X hat die weibliche Ermittlerin einen wissenschaftlichen Hintergrund. Bei Akte X ist Dana Scully Ärztin, und bei „Evil“ ist Kristen Bouchard Psychologin.

Einen interessanten Move haben die „Evil“-Macher allerdings bei der Kreation der männlichen Rolle gemacht. David Acosta ist angehender Priester und beide ermitteln im Auftrag der katholischen Kirche. Einen Pluspunkt gibt’s für Diversity und für die Sidekick-Rolle des mürrischen Ben Shakir.

Kristen Bouchard (Katja Herbers, l.); David Acosta (Mike Colter, r.)
© 2019 CBS Broadcasting Inc. All Rights Reserved. / Victoria Will

Fazit

„Evil – Dem Bösen auf der Spur“ bietet Potenzial für eine interessante Storyentwicklung. Spannend wird die Rolle der Katholischen Kirche bei der Aufklärung von Verbrechen, ebenso, dass die beiden Ermittler offensichtlich selbst in ihre Fälle hineingezogen werden. Allerdings ist Evil meilenweit davon entfernt, ein würdiger Akte-X-Nachfolger zu sein. Da ist „Fringe – Grenzfälle des FBI“ deutlich näher dran.

„Evil – Dem Bösen auf der Spur“, mittwochs in Doppelfolgen ab 22:15 Uhr auf ProSieben.

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